Gesellschaft
Die neue Infrastruktur wird für die Gesellschaft Bedeutung haben. Deshalb werden die Wirtschaft, Freizeit und Erholungs-aktivitäten, der Tourismus und Wohnverhältnisse untersucht.
Und es wird untersucht, ob das Kulturerbe beeinflusst wird.

Zukünftige Verkehrsbeziehungen

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Die Fehmarnbeltquerung wird zu Veränderungen der Verkehre im Nahbereich der Brücke bzw. des Tunnels führen. An einigen Stellen wird sich die Verkehrssituation für Anwohner und Verkehrsteilnehmer verbessern, an anderen Stellen entstehen neue Barrieren.

Heute stellt der Fehmarnbelt für den Menschen ein großes Hindernis dar, das nur mithilfe von Fähren überwunden werden kann. Auf dem Festland wiederum stellen Schiene und Straße Barrieren für diejenigen dar, die diese queren wollen. Mit der neuen festen Querung wird das Reisen zwischen Deutschland und Dänemark erleichtert. Auf Fehmarn und Lolland werden neue Verkehrsbeziehungen entstehen die zur Entlastung einiger vorhandener Straßen  führen, andere dagegen werden stärker belastet.

Die Barriere Fehmarnbelt
Der Fehmarnbelt wird heute mit einer Fähre überquert, die alle halbe Stunde ablegt, mit einer festen Querung über den Fehmarnbelt ist der Reisende jedoch nicht länger von Überfahrtszeiten abhängig. Vorläufige Analysen besagen, dass das Verkehrsaufkommen mit einer Brücke oder einem Tunnel im Vergleich zu heute um 40 % ansteigen wird.

Am Fehmarnbelt würde eine Brücke zu einer geringen Behinderung des Schiffsverkehrs in östlicher und westlicher Richtung führen, ein Tunnel wäre für den Schiffsverkehr überhaupt kein Hindernis, sofern die Zufahrtsrampen nicht ins Wasser reichen.

Straßen und Schienenstrecken als Barrieren
Auf Fehmarn ist das Verkehrsaufkommen auf der Bundesstraße nach Puttgarden in den Sommermonaten vor der Abfahrt und nach der Ankunft jeder Fähre besonders hoch. Dies erschwert es den Anwohnern, Puttgarden zu erreichen. Menschen, die die Bundesstraße entweder mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß überqueren wollen, können sich dadurch verspäten. Auch die Eisenbahn stellt hier eine gewisse Hürde dar, da die Schienen

 

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Straßen und Gleise zerschneiden bereits heute die Landschaft auf Fehmarn und Lolland. Dieses Foto der Insel Fehmarn wurde von der Spitze der Fehmarnsundbrücke aus gemacht, die die Insel mit dem Festland verbindet. (Foto: H. Dietrich Habbe)


nur an bestimmten Kreuzungen überquert werden können. Auf Lolland sieht die Situation ähnlich aus. 

Beim Bau der festen Querung werden neue Zufahrtsstraßen und Gleisanlagen errichtet. Für die existierenden Verkehrswege bedeutet das eine gewisse Entlastung. Die neuen Straßen und Schienenstrecken stellen neue Behinderungen dar, außerdem kann es sich als notwendig erweisen, kleine Straßen auf Dauer umzulegen oder zu schließen.

Behinderungen während der Bauarbeiten
Während der Bauarbeiten erhöht sich das Verkehrsaufkommen aufgrund des Transports von Baustoffen usw. zu den Rampenbereichen. Dadurch können existierende Behinderungen verstärkt werden. Während des Baus der Rampenbereiche kann es sich als notwendig erweisen, kleinere Straßen für eine bestimmte Zeit umzulegen oder zu schließen.

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Fakten
Können die Behinderungen verringert werden?

Die Behinderungen können erheblich gemindert werden, wenn man sich darüber im Klaren ist, wo Behinderungen am meisten stören und in welchem Umfang. Dies soll mit geeigneten Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen erreicht werden.

Durch geeignete Verkehrslenkungsmaßnahmen soll der Verkehr während der Bauphase auf zweckmäßige Weise und ohne allzu große Störungen umgeleitet werden Es wird auch angestrebt, so wenige Straßen und Wege wie möglich zu schließen und neue Kreuzungen dort anzulegen, wo ein entsprechender Bedarf bzw. Wunsch besteht.

Timeline

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