Land
Die Umweltuntersuchungen klären, welche Auswirkungen eine feste Querung auf Flora und Fauna sowie auf Landschaft und Boden auf Fehmarn und Lolland haben wird. Belastungen durch Lärm, Licht und Verschmutzung werden auch untersucht.

Veränderung der Landschaft

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Die Landschaften auf den Inseln Lolland und Fehmarn sind jeweils auf ihre eigene Art etwas Besonderes. Obwohl die Fehmarnbeltquerung ein großes Projekt ist, ist es unser Ziel, die landschaftlichen Werte so gut wie möglich zu bewahren. Insbesondere die Rampenanlagen auf den beiden Inseln nehmen viel Platz in Anspruch, daher werden Landschaft und Boden an diesen Anlagen vor Baubeginn untersucht.

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Die Landschaft auf Fehmarn und Lolland wurde in der Eiszeit geformt. In neuerer Zeit wurde sie vom Menschen geprägt, der das Land bewirtschaftet und Deiche, Straßen und Städte gebaut hat. (Foto: Femern A/S)


Für Fehmarn und für Lolland gilt gleichfalls, dass die Hügel und Täler der Landschaft durch die Ablagerung von Steinen, Kies und Lehm in der Eiszeit gebildet wurden. Nach der Eiszeit war der Fehmarnbelt über viele Jahre nur ein großer Fluß. Auf dem Grund des Belts ist der frühere Flussverlauf zu sehen. Später wurde der Belt vom Steinzeitmeer überschwemmt, seitdem wurden Deiche, Städte und Wege von Menschen gebaut, was das Aussehen, die Funktion und den Wert der Landschaft beeinflusst hat.

Neue Elemente in der Landschaft
Auf beiden Seiten des Fehmarnbelts werden Gleisanlagen und Autobahnen zu den Rampen geführt, die sich mehrere Kilometer ins Land erstrecken. Die Rampen für die Brücken werden überirdisch auf einem Damm  oder Pfeilern liegen,

 

während die Rampen zu den Tunneln im Einschnitt verlaufen werden.

Die Rampen schaffen eine neue Barriere in der Landschaft, egal ob die Querung als Brücke oder Tunnel realisiert wird. Dies gilt auch für die Mautanlage auf Lolland, die durch die Größe, die Beleuchtung und den Verkehr ein auffälliges Element in der Landschaft ausmachen wird.

Die Rampenanlagen können auch für die Küsten von Fehmarn und Lolland von Bedeutung sein. So kann sich die Landschaft in Küstennähe beispielsweise aufgrund von Erosion und Ablagerungen ändern.

Visualisierung erleichtert die Arbeit
Ziel dieser Untersuchungen ist festzustellen, wie die Landschaft am besten bewahrt werden kann. Zunächst kann die Anlage so platziert werden, dass sie die wertvollsten Landschaften nicht durchschneidet. Danach kann die Anlage so gestaltet werden, dass sie sich harmonisch in die Umgebung einfügt. Außerdem kann sichergestellt werden, dass Menschen und Tiere die Anlage mittels Wegen, Faunapassagen und Brücken passieren können und dass Gewässer durch die Anlage geführt werden.

Für diese Planung stellen Visualisierungen ein gutes Werkzeug dar. Eine Visualisierung ist ein Foto, eine Zeichnung oder eine 3D-Animation, mit deren Hilfe das Aussehen der Landschaft vor und nach dem Bau der festen Querung dargestellt wird. Auf diese Weise können die Auswirkungen der unterschiedlichen Linienführungen und Anordnungen verglichen werden.

 

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Fakten
Menschen im Einklang mit Landschaft und Boden

Die Menschen haben über Jahrtausende ihre Umgebung kultiviert. Die Landschaft und der Boden waren von Bedeutung dafür, wie sich die Menschen angesiedelt haben und ob der Boden bewirtschaftet wird oder ob es Wald oder ungestörte Natur gibt.

Eine Abschätzung der künftigen Nutzung des Gebiets verlangt also auch Wissen über die Geschichte der Landschaft. Hierbei werden u. a. der Erlebniswert der Landschaft und Analysen der Empfindlichkeit gegenüber den technischen Anlagen beurteilt.

Visualisierung der Hinterlandanbindung
Grafik: Søren Amsnæs
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Mithilfe von Visualisierungen können sich Landschaftsspezialisten einen Eindruck davon verschaffen, wie die feste Querung die Landschaft verändern wird. Auf der Grundlage dieses Wissens sprechen sie Empfehlungen für die Gestaltung der Hinterlandanbindungen aus.

Timeline

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