Auch Straßen und Gleisanlagen im Anschluss an die feste Querung über den Fehmarnbelt schaffen neue Barrieren in der Landschaft, die die freie Bewegung von Tieren und Pflanzen behindern können. Betroffene Arten Ein Beispiel ist der Springfrosch, der zwischen seinem Winterquartier im Laubwald und Brutplätzen an stehenden Gewässern wandert. Ein weiteres Beispiel ist die Fledermaus, die sich beim Flug an Bäumen und Wasserläufen orientiert. Wird eine Hecke, die als Windschutz dient, oder ein Wasserlauf von einem Verkehrsweg gequert, kann die Fledermaus die Orientierung verlieren und nicht länger ihren Futterplatz finden.
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Aber auch Rehwild, Dachse, Füchse und Mäuse sowie mehrere Amphibienarten müssen sich frei in der Natur bewegen können. Tiere queren Straße und Schiene Eine weitere wichtige Voraussetzung ist, dass solche Querungshilfen von den Tieren leicht gefunden werden. Die Chancen verbessern sich dann, wenn sich Durchlässe z.B. an Wasserläufen, Waldrändern oder Gebüschen befinden, entlang derer sich Tieren auf Wanderschaft bewegen. |
Aber nicht nur die feste Querung selbst stellt eine Barriere dar. Licht, Lärm und Verunreinigungen können indirekte Barrieren sein, die eine Gegend als Lebensraum oder Futterplatz für Tiere ungeeignet machen.