An den Hinterlandanbindungen der festen Querung werden Entwässerungsanlagen gebaut, die dafür sorgen, dass Oberflächenwasser schadlos abgeleitet wird, wobei die vom Verkehr hervorgerufenen Verunreinigungen vor der Einleitung in die Vorfluter geklärt werden. Niederschläge auf der Brücke oder im Tunnel werden ebenfalls ins Meer bzw. in Wasserläufe abgeleitet. Woher stammen die Verunreinigungen? Die Konzentration ist von der Verkehrsdichte abhängig sowie von Art und Menge der Schadstoffe. Auch die Jahreszeit spielt eine Rolle. Hat es lange Zeit nicht getaut oder geregnet, ist die Konzentration höher, bei hohen Niederschlagsmengen geringer. Von der Fahrbahn in den Wasserlauf
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Liegt eine Zufahrtsrampe im Einschnitt, kann ein Schutz vor Überflutung der Straßen‑ und Schienentrasse erforderlich sein. Dies wird durch Entwässerungsleitungen und Pumpen zum Ableiten des Wassers erreicht. Unkrautbekämpfung und Enteisung Im Winter wird auf asphaltierten Bereichen Salz gestreut, um Unfälle aufgrund von Straßenglätte zu vermeiden. Die Salzkonzentration im Schmelzwasser kann in Becken zwar verdünnt werden, die Menge selbst wird dadurch aber nicht geringer. Durch das Sprühen einer Salzlösung anstatt des Streuens von Salz und unter Berücksichtigung der Wettervorhersage kann die Verwendung von Streusalz minimiert werden. Wasser, das quer zu den Gleisen oder der Fahrbahn abläuft, kann geringfügige Erosionen verursachen und damit die Stabilität der Schienen‑ oder Straßentrasse gefährden. Aus diesem Grund muss die Entwässerung von Schiene und Straße sorgfältig geplant werden. |
Oberflächenwasser auf Straßen ist in der Regel durch Schadstoffe verunreinigt. Auch Streusalz, das bei Glatteis und Schnee verwendet wird, belastet das Wasser.