Land
Die Umweltuntersuchungen klären, welche Auswirkungen eine feste Querung auf Flora und Fauna sowie auf Landschaft und Boden auf Fehmarn und Lolland haben wird. Belastungen durch Lärm, Licht und Verschmutzung werden auch untersucht.

Wasserfreie Straßen und Gleise

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Niederschläge auf den asphaltierten Oberflächen der festen Querung müssen vor der Einleitung in die Vorfluter abgeleitet und geklärt werden, um eine Verunreinigung des Wassers durch Öl- und Benzinreste, Verschleiß, Abgase und Schadstoffe aus der Atmosphäre zu verhindern.

An den Hinterlandanbindungen der festen Querung werden Entwässerungsanlagen gebaut, die dafür sorgen, dass Oberflächenwasser schadlos abgeleitet wird, wobei die vom Verkehr hervorgerufenen Verunreinigungen vor der Einleitung in die Vorfluter geklärt werden. Niederschläge auf der Brücke oder im Tunnel werden ebenfalls ins Meer bzw. in Wasserläufe abgeleitet.

Woher stammen die Verunreinigungen?
Wasser, das von einer Straße abläuft, kann die verschiedensten Stoffe enthalten, die für Gewässer schädlich sind. Hierzu gehören u. a. Öl‑ und Benzinreste, Abgase, Reifenabrieb und Asphalt - ganz zu schweigen von Streusalz.

Die Konzentration ist von der Verkehrsdichte abhängig sowie von Art und Menge der Schadstoffe. Auch die Jahreszeit spielt eine Rolle. Hat es lange Zeit nicht getaut oder geregnet, ist die Konzentration höher, bei hohen Niederschlagsmengen geringer.

Von der Fahrbahn in den Wasserlauf
An Autobahnen wird Oberflächenwasser normalerweise in Mulden und Abläufen am Fahrbahnrand gesammelt. Von dort wird das Wasser zu Regenklärbecken mit Ölabscheidern geleitet, in denen sich Verunreinigungen absetzen und zurückgehalten werden. Von diesen Becken gelangt das Wasser in Rückhaltebecken und wird von dort erst dann mit geregelter Geschwindigkeit in einen Vorfluter in der Nähe geleitet. Jedes Becken ist mit einer Schließvorrichtung versehen, die z. B. im Falle eines Unfalls auf der Autobahn aktiviert wird, bei dem Schadstoffe verschüttet werden.

 

Liegt eine Zufahrtsrampe im Einschnitt, kann ein Schutz vor Überflutung der Straßen‑ und Schienentrasse erforderlich sein. Dies wird durch Entwässerungsleitungen und Pumpen zum Ableiten des Wassers erreicht.

Unkrautbekämpfung und Enteisung
Ein zu kräftiger Pflanzenwuchs kann die Stabilität des Gleisbereichs gefährden und den Zugbetrieb behindern. Der Gleisbereich muss deshalb aus Gründen der Verkehrssicherheit regelmäßig vom Bewuchs frei gehalten werden. Die sogenannte Vegetationskontrolle wird auf andere Umweltbelange abgestimmt, da chemische Substanzen z. B. für Seen und Flüsse schädlich sein können. Die zum Einsatz kommenden chemischen Mittel sind von den zuständigen Behörden zugelassen. Aber nicht nur die Zulassung der eingesetzten Wirkstoffe, sondern auch die Anwendung selbst wird von den Behörden streng kontrolliert. Auch am Straßenrand wird die Ausbreitung von Unkraut kontrolliert.

Im Winter wird auf asphaltierten Bereichen Salz gestreut, um Unfälle aufgrund von Straßenglätte zu vermeiden. Die Salzkonzentration im Schmelzwasser kann in Becken zwar verdünnt werden, die Menge selbst wird dadurch aber nicht geringer. Durch das Sprühen einer Salzlösung anstatt des Streuens von Salz und unter Berücksichtigung der Wettervorhersage kann die Verwendung von Streusalz minimiert werden.

Wasser, das quer zu den Gleisen oder der Fahrbahn abläuft, kann geringfügige Erosionen verursachen und damit die Stabilität der Schienen‑ oder Straßentrasse gefährden. Aus diesem Grund muss die Entwässerung von Schiene und Straße sorgfältig geplant werden.

Was ist eine UVS?
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Fakten
Verunreinigungen

Oberflächenwasser auf Straßen ist in der Regel durch Schadstoffe verunreinigt. Auch Streusalz, das bei Glatteis und Schnee verwendet wird, belastet das Wasser.

Rückhaltebecken
Foto: Arne Bernt Hasling

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Bei kräftigen Regenfällen wird das Wasser in Rückhaltebecken entlang der Straße gesammelt.

Timeline

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