Land
Die Umweltuntersuchungen klären, welche Auswirkungen eine feste Querung auf Flora und Fauna sowie auf Landschaft und Boden auf Fehmarn und Lolland haben wird. Belastungen durch Lärm, Licht und Verschmutzung werden auch untersucht.

Schutz der Landfauna

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Vor Beginn der Bauarbeiten für die Rampenanlagen der Festen Fehmarnbeltquerung wird das Leben der wild lebenden Tiere auf Fehmarn und Lolland in allen Einzelheiten erfasst. Diese Arbeit hat zum Ziel, die Fauna so gut wie möglich vor den negativen Auswirkungen des Bauwerks zu schützen.

Vor Beginn der Bauarbeiten an der festen Querung wird die Landfauna untersucht, um die Arten zu schützen, die ihr Habitat dicht an den Rampenanlagen haben. Dies verlangt die Überprüfung des derzeitigen Wissensstands über die Verbreitung der Arten, aber auch neue, umfassende Felduntersuchungen. Es muss nämlich genau festgehalten werden, welche Arten sich wo befinden.

Wichtige Aspekte
Im Zentrum der Untersuchungen stehen bedrohte Tierarten, d. h. Tierarten, die unter die Habitatrichtlinie der EU fallen. Hierzu gehören Zauneidechse, Moorfrosch, Kammmolch und alle Fledermäuse.

Außerdem lässt die Femern A/S die Verbreitung von geschützten und seltenen Tierarten erfassen, auch diejenigen, die auf der Roten Liste über vom Aussterben bedrohte Arten stehen. Hierzu gehören u. a. zahlreiche Insektenarten, wie Tagschmetterlinge, Heuschrecken und Laufkäfer, sowie Pilze, bestimmte Spinnenarten und Säugetiere. Ihre Gegenwart in der Region ist in der Regel ein Anzeichen dafür, dass es sich hier um besonders schützenswerte Biotope handelt.

Gründliche Felduntersuchungen
Die Felduntersuchungen werden innerhalb eines Korridors durchgeführt, dessen Breite so festgelegt ist, dass die von Tages- und Jahreszeit abhängigen Wanderungen der Tiere berücksichtigt werden. 

Gerade diese Wanderungen und unterschiedlichen saisonalen Rhythmen haben zur Folge, dass Biologen die Gebiete um die Rampenanlagen mehrmals untersuchen müssen. So werden Amphibien, Libellen und Schmetterlinge zu mehreren unterschiedlichen Zeitpunkten im selben Gebiet erfasst.

Kartierung der Arten
Die Untersuchungen werden flächendeckend in den Untersuchungsgebieten durchgeführt. Bevorzugte Aufenthaltsorte von Amphibien und Libellen sind Teiche usw., Schmetterlinge finden sich in Wäldern und trockenen, blütenreichen Gegenden. Fledermäuse wiederum finden sich entlang der Windschutzhecken und an von Bäumen umgebenen Seen und Teichen - natürlich nachts.

 

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Dokumente
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Fakten
Karte über Arten

Anhand der von den Biologen erhobenen Daten werden Karten über die Verbreitung und Ausbreitungsmöglichkeiten der verschiedenen Arten ausgearbeitet. Aus diesen Karten ist klar zu erkennen, welche Biotope vor den Auswirkungen der festen Querung besonders geschützt werden müssen.

Wegerich-Scheckenfalter
Foto: Jan Fischer Rasmussen

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Der Wegerich-Scheckenfalter ist eine sehr seltene Schmetterlingsart, der jedoch auf Lolland häufiger vorkommt. Sein bevorzugtes Habitat ist die Küste bei Rødbyhavn, wo auch die feste Querung errichtet wird.

Timeline

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