Topografie: Die physischen Merkmale einer Landschaft, insbesondere die Höhe über dem Meeresspiegel, die Lage von Flüssen, Tälern oder Hügeln.
Geomorphologie: Die Wissenschaft von den Oberflächen der Erde beschäftigt sich mit der Topografie bzw. den Reliefformen, deren Gestalt, Anordnung und Entwicklung.
Moränenhochfläche: Bei Moränen handelt es sich um das gesamte von Gletschern transportierte und abgelagerte Material aus der Eiszeit. Eine Hochfläche ist ein höher gelegenes Gebiet, in der Regel relativ flach.
Anthropogene Formen: Erscheinungen und Formen der Landschaft wie z.B. Deiche, die durch den Menschen an der Erdoberfläche direkt oder indirekt geschaffen wurden. Diese durch den Menschen beeinflussten Formen sind von den Formen zu unterscheiden, die z.B. durch geomorphologische Prozesse und damit ohne menschliches Zutun entstanden sind.
Von den acht Landschaftstypen auf Lolland ist das Deichvorland zu sehen, das die Küstenzone vor dem Meer schützt. Die Küstenzone entspricht der alten Küstenlinie vor der Landgewinnung. Die Landschaftstypen hinter der Küstenzone spiegeln die von den Bewohnern der Gutshäuser beeinflusste Landschaft mit den entsprechenden Nutzungstrukturen wieder.
Von den acht Landschaftsbildeinheiten auf Fehmarn sind die Küstenlandschaft und das küstennahe Schwemmland zu sehen. Eine Eigenart der landwirtschaftlich genutzten Landschaft ist die bestehende visuelle Verbindung zum Meer. Die Landschaftsbildeinheiten im Inneren der Insel sind durch die Nutzung entweder in Form von Siedlungen oder landwirtschaftliche Bewirtschaftung gekennzeichnet.
Landschaftstypen Lolland (PDF)