Land
Die Umweltuntersuchungen klären, welche Auswirkungen eine feste Querung auf Flora und Fauna sowie auf Landschaft und Boden auf Fehmarn und Lolland haben wird. Belastungen durch Lärm, Licht und Verschmutzung werden auch untersucht.

Die Geräusche müssen begrenzt werden

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Eine Fehmarnbeltquerung führt Geräusche mit sich. Dies gilt für die Bauphase und auch für den Betrieb, wenn LKWs, PKWs und Züge die Querung passieren. Der Lärm muss begrenzt werden, damit die Umgebung möglichst wenig beeinträchtigt wird. Ein Computermodell hilft dabei, die heutige Lärmbelastung mit der Lärmbelastung nach Fertigstellung der festen Querung zu vergleichen.

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In der Bauphase kann die nähere Umgebung durch den Lärm der Baumaschinen belastet werden. Der Lärm darf jedoch nicht die vorgeschriebenen Lärmgrenzwerte überschreiten. (Foto: Bill Jacobus)


Während der Bauphase werden die Arbeiten Lärm verursachen. Hierbei kann es sich z. B. um Baggerarbeiten und den Transport von Materialien zur und von der Baustelle handeln. Nach Fertigstellung des Vorhabens werden Eisenbahn- und Straßenverkehr Lärmquellen sein.

Um den Umfang der Lärmbelastung festzuhalten, wird der Lärm, der durch die Bauarbeiten und den Eisenbahn- und Straßenverkehr nach der Fertigstelleung verursacht wird, erfasst und mit dem Lärm durch den heutigen Fährbetrieb verglichen.

 

Lärmberechnung mithilfe eines Computermodells
Zur Lärmerfassung wird ein dreidimensionales Computermodell des zu untersuchenden Gebiets verwendet, das mit einer Reihe von Parametern programmiert wird, die die Lärmausbreitung im Untersuchungsgebiet beeinflussen. Bei den Parametern kann es sich um die Oberflächen-beschaffenheit handeln, die Lärm reflektiert oder absorbiert, oder aber um die Wetterverhältnisse, Reflexionen oder die Abschirmung des Lärms durch Gebäude.

Wenn beispielsweise der Straßenverkehrslärm ermittelt werden soll, können die Verkehrsdaten einer vorgegebenen Linienführung im Computermodell verarbeitet werden. Der Lärm während der Bauphase wird ebenfalls mithilfe des Modells ermittelt, wobei die Lärmdaten der Arbeiten, z. B. des Betriebs der Bagger und des Be- und Entladens von Material, verwendet werden.

Vorher und nachher vergleichen
Die Lärmberechnungen bilden die Grundlage für den Vergleich zwischen dem heutigen Lärmmuster (also den Fährbetrieb), und dem zu erwartenden Lärmmuster durch die feste Querung.

Die Lärmberechnungen werden außerdem für eine Untersuchung des Lärmeinflusses unterschiedlicher Linienführungen und Verkehrsszenarien auf die Umgebung verwendet. Es ist außerdem möglich, die Wirkung von Lärmschutzmaßnahmen, wie z. B. Lärmschutzwänden und -wällen, zu untersuchen.

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Fakten
Richtwerte für Lärmgrenzwerte

Lärmgrenzwerte sind als Richtwerte zu verstehen. Die Grenzwerte geben die Lärmbelastung wieder, die von der Umweltbehörde aus Sicht der Umwelt und der Gesundheit als annehmbar angesehen werden. In Deutschland werden die Grenzwerte durch einschlägige Verordnungen und Gesetze festgesetzt. Dieselben Verfahren gelten in Dänemark und werden zusätzlich durch Richtlinien der Umweltbehörde Miljøstyrelsen ergänzt.

Unterschiedliche Arten von Lärm beeinträchtigen die Umwelt unterschiedlich stark. Die verschiedenen Lärmgrenzwerte für Lärm durch Straßenverkehr, Schienenverkehr und Arbeiten unterscheiden sich daher. Im Falle der Fehmarnbeltquerung gelten alle drei Lärmgrenzwerte und müssen eingehalten werden.

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