Luft
Die feste Querung wird zu Änderungen der Verkehrsmuster führen, was sich auf Luftqualität und Klima auswirken kann. Im Rahmen der Umweltuntersuchungen untersucht die Femern A/S u. a. die Auswirkungen des Projekts auf die CO2-Emissionen.

Die Fehmarnbeltquerung und das globale Klima

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Im Rahmen der Vorbereitungen für den Bau der Fehmarnbeltquerung wird auch die Luftverschmutzung untersucht, die durch die feste Querung verursacht werden wird, beispielsweise durch Staub und CO2. Schwerpunkte der Untersuchung sind die örtliche und regionale Luftqualität und die Bedeutung des Vorhabens für das globale Klima.

Das Ziel der Untersuchung ist ein Analyse der durch den heutigen Fährbetrieb verursachten Luftverschmutzung im Vergleich zur Luftverschmutzung aufgrund der festen Querung. Die Untersuchung kann auch zum Vergleich der Unterschiede in der Luftverschmutzung durch einen Tunnel mit der Luftverschmutzung durch eine Brücke verwendet werden.

Luftverschmutzung während der Bauphase
Die Verwendung von Baumaschinen und der Transport von Material mit Lkws wird während der Bauphase zu Luftverschmutzungen führen. Die Verunreinigungen bestehen vorrangig aus aufgewirbeltem Staub als Folge der Erdarbeiten und aus Abgasen der Lkws, der Baumaschinen und der Arbeitsschiffe auf dem Meer.

Die Beeinträchtigung durch Staub kann durch Bewässerung der Wege in trockenen Phasen und durch Abdeckung von staubigem Material reduziert werden. Die Abgase von Lkws und Schiffen können beispielsweise durch eine sorgfältige Planung der Transporte erheblich reduziert werden, da Fahrzeuge weniger Leerfahrten haben oder Materialien nicht über unnötig lange Entfernungen transportiert werden müssen.

Von Transportmitteln mit Benzin- und Dieselantrieb hin zu Transportmitteln mit Elektroantrieb
Im Rahmen der Untersuchung wird die Luftverunreinigung durch Kraftfahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotor, Dieselloks und Fähren, die die unmittelbare Umgebung belasten, analysiert. Auch die Schadstoffbelastung durch Loks, Lkws und Pkws mit Elektroantrieb, deren Anteil am Verkehrsaufkommen in Zukunft ansteigen wird, wird untersucht. Durch Transportmittel mit Elektroantrieb wird die Schadstoffbelastung auf die regionale und globale Ebene verschoben, da die Luftverunreinigung am Ort der Stromproduktion entsteht.

Die Schadstoffbelastung durch Transportmittel wird in Zukunft vermutlich geringer ausfallen, da sich der

 

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Als Teil der Umweltverträglichkeitsuntersuchungen werden auch die Auswirkungen der festen Querung auf das globale Klima untersucht. Unter anderem wird untersucht, ob ein Tunnel das Klima mehr oder weniger belastet als eine Brücke. Außerdem wird untersucht, inwieweit sich die Belastungen einer festen Querung von den Belastungen des Fährbetriebs unterscheiden. (Foto: Femern A/S)


Anteil der Windenergie an der Stromproduktion wahrscheinlich erhöhen wird, aber auch aufgrund der Euronormen, mit denen die Emissionen neuer Kraftfahrzeuge begrenzt werden.

Auswirkungen auf das Klima
Die Untersuchungen der Bauphase und des Betriebs fließen auch in die Abschätzung der Folgen des Vorhabens auf das Klima aufgrund von Treibhausgasemissionen von Brücke, Tunnel bzw. Fährbetrieb ein. Während der Bauphase werden hierbei u. a. der Transport, der Brennstoffverbrauch der Maschinen und die gebräuchlichsten Baumaterialien, wie Stahl und Beton, berücksichtigt.

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Fakten
Euronormern und CO2-Grenzwerte

Die Euronormen sind europaweit geltende Normen, u. a. mit Grenzwerten für den Ausstoß von Kohlenmonoxid (CO), Stickoxiden (NOx), Kohlenwasserstoffen (HC) und Partikeln durch Kraftfahrzeuge. Die Normen werden allmählich verschärft, sodass der Gesamtausstoß im Straßenverkehr mit jeder neuen Fahrzeuggeneration sinkt.

Auch die Vorschriften für CO2-Emissionen im Straßenverkehr werden bis 2015 verschärft. Eine EU-Richtlinie aus dem Jahre 2009 fordert von der Automobilindustrie eine Reduzierung der durchschnittlichen CO2-Emissionen von Neuwagen auf 130 Gramm pro Kilometer, die mithilfe einer verbesserten Verbrennungstechnik erreicht werden soll.

Timeline

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