Insbesondere während der Bauphase kann nicht verhindert werden, dass die Arbeiten kurzzeitig die Lichtverhältnisse im Meer beeinflussen. Sand, Kies und Schlick können durch die Arbeiten aufgewirbelt werden, bzw. ins Meer gelangen und den Lichteinfall ins Wasser und auf den Meeresboden stören. Der Verlust von Standorten für Pflanzen, veränderte Nahrungsbedingungen und Bodenverhältnisse und die Änderung von Strömungsverhältnissen können mögliche anhaltende Folgen der Fehmarnbeltquerung sein. Pflanzen - die Grundlage des Ökosystems Die Meerespflanzen bilden die Grundlage für die Nahrungsquellen des Meeres. Eine Reduktion der Pflanzenvegetation und dessen Verbreitung kann die Lebensbedingungen der Tiere beeinträchtigen. Durch das Wissen, dass bei anderen Infrastrukturprojekten gewonnen wurde, sind wir davon überzeugt, dass nicht
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anzunehmen ist, dass große Beeinträchtigungen als Folge der Fehmarnbeltquerung auftreten werden. Bestimmte Pflanzen werden jedoch über einen kürzeren oder längeren Zeitraum beeinträchtigt werden. Schlechtere Lichtverhältnisse im Fehmarnbelt können z. B. die Ausbreitung von Seegras und Seetang beeinträchtigen. Pflanzenarten, die mit wenig Licht auskommen, können sich auf Kosten von Pflanzenarten ausbreiten, die mehr Licht benötigen. Gebiete mit Pflanzenvegetation können auf niedrigeres Wasser begrenzt werden, in denen die Trübung sich weniger störend auswirkt. Computermodelle helfen bei der Umweltverträglichkeitsuntersuchung
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Wie an Land ist das Licht auch im Meer die Lebensquelle. Die Meerespflanzen sind in der Lage, die Energie der Sonne für die Photosynthese zu nutzen. Dieser Prozess bildet Sauerstoff und organisches Pflanzenmaterial aus Kohlendioxid und Wasser. Gute Lichtverhältnisse gewährleisten eine hohe Sauerstoff- und Nahrungsproduktion – beides ist Voraussetzung für eine gesunde, artenreiche Meeresflora und -fauna.